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Die Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik schätzt die Kommunikationsmöglichkeiten, die Soziale Medien bieten.
Sie macht jedoch darauf aufmerksam, dass bereits durch das Anklicken von Links zu diesen Diensten eine Übermittlung personenbezogener Daten erfolgen kann.

Dies ist unabhängig davon, ob Sie selbst Mitglied des sozialen Netzwerks sind oder nicht. Diese Daten könnten technisch zum Aufbau eines personenbezogenen Profils genutzt werden.

Die Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik hat keine Kontrolle über die ausgelösten Vorgänge. Mit dem Anklicken dieser Links verlassen Sie den von der Fakultät kontrollierten und verantworteten Bereich. Beachten Sie auf jeden Fall die Datenschutzregelungen und -einstellungen der Anbieter.

@HAW_Muenchen_06


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@Vorlesung_FK06


Details zum Hauptstudium "Physikalische Technik"

Die Vertiefungsrichtungen im 6. und 7. Semester

Im 6. und 7. Semester müssen sechs Wahlpflichtmodule gewählt werden. Die Auswahl aus den angebotenen Modulen können Sie beliebig treffen. Jedoch lassen sich in dem Angebot Vertiefungsrichtungen erkennen, die sowohl wichtigen Anwendungsgebieten in der Industrie entsprechen, als auch an den in der Fakultät angebotenen Masterstudiengängen Mikro- und Nanotechnik, Photonik, Mechatronik/Feinwerktechnik sowie dem Master Applied Research in Engineering Sciences weiter vertieft werden können.

Im Folgenden werden Ihnen die Anwendungsgebiete und die dazugehörigen Module und Fächer der einzelnen Vertiefungsrichtungen vorgestellt sowie typische Firmen und Forschungsinstitute benannt, in denen Bachelorarbeiten zusammen mit dem Studiengang angefertigt wurden, und die damit auch potentielle Arbeitgeber darstellen (die Liste ist beispielhaft zu verstehen).

Ein Teil der Fächer wird in englischer Sprache angeboten und ist entsprechend gekennzeichnet:

Mikro- / Halbleitertechnik

Die Mikrotechnik beschäftigt sich mit Entwurf und Fertigung von Produkten der Mikrosystemtechnik wie zum Beispiel Mikrosensoren und Aktoren – in Smartphones steckt bereits eine zweistellige Anzahl. Die Halbleitertechnik befaßt sich mit Entwurf und Fertiung von Produkten auf Basis von Halbleitermaterialien wie zum Beispiel integrierte Schaltungen – ermöglicht die Digitalisierung – und der Photovoltaik – Umsetzung der Energiewende.

Alle diese Techniken lassen sich in modernen, fortgeschrittenen Produkten und in der Forschung nur mit Kenntnis der physikalischen Grundlagen anwenden und weiterentwickeln. Im Studiengang werden dazu folgende Wahlpflichtmodule angeboten:

Halbleiter- / Dünnschichttechnik (Link)

Das Modul vermittelt vertiefende ingenieurswissenschaftliche Kenntnisse über die wichtigsten Verfahren der modernen Halbleitertechnologie. Sie erlangen Fähigkeiten, die Zusammenhänge der Fertigungsprozesse von Halbleiterbauelementen zu verstehen, zu beschreiben und zu beurteilen, und Sie erwerben praktische Erfahrung mit typischen Anlagen der Prozesstechnik.

Mikrosensorik / Aktorik (Link)

Das Modul vermittelt vertiefende Kenntnisse auf dem Gebiet der Mikrosensoren und -aktuatoren. Sie erwerben die Fähigkeit, den Aufbau von Mikrosensoren und -aktuatoren zu beschreiben, Datenblätter zu interpretieren, Bauelementkennlinien zu messen und Messresultate zu interpretieren.

Angewandte Elektronik (Link)

Das Modul vermittelt Ihnen vertiefende ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse von elektronischen Bauelementen und darauf aufbauend die Fähigkeit, elektronische Schaltungen und Systeme (zum Beispiel Verstärker, Leistungsschalter) zu entwerfen, auszulegen und zu simulieren.

Vakuum-/Kryotechnik (Link)

Das Modul bringt Ihnen grundlegende Kenntnisse vom Aufbau von Vakuumanlagen und Tieftemperaturexperimenten nahe und die Fähigkeit, die Wirkungsweise der entsprechenden Geräte zu verstehen. Vakuum- und Kryotechnik ist ein wesentlicher Bestandteil sowohl von Herstellungsverfahren in der Mikro- und Halbleitertechnik als auch von Forschungslaboren in der Physik.

Beispiele von Firmen und Instituten

Bachelor-Arbeiten, die zu dieser Vertiefungsrichtung passen, wurden und werden beispielsweise angefertig bei:
Infineon, Osram, Siemens, Bosch, Texas Instruments, Airbus Group, TDK/EPCOS, Ketek, Intel, ASM Assembly Systems, Schleifring, Wacker, Heidenhaim, CGS GmbH, Rohde&Schwarz, EOS, National Instruments, Hilti, OCE, nanotools, Prüftechnik Alignment Systems, MicroNova, ATV Technologie, Nanotemper, Webasto, EagleBurgmann, Nextnano, Fraunhofer, Max Planck Gesellschaft, LMU, TUM, Labore der Hochschule München.

Diese Vertiefungsrichtung Mikro- / Halbleitertechnik wird im Masterstudiengang Mikro- und Nanotechnik fortgeführt und kann dort noch weiter vertieft werden. Aber auch im Master Photonik und im Master Mechatronik/Feinwerktechnik bieten sich hierfür Möglichkeiten.

Optische-/ Akustische Technik

Die optische Technik beschäftigt sich mit dem Einsatz von hochpräzisen Lasern in der Messtechnik, der Materialbearbeitung und der Medizintechnik, der Gigabit-Informationsübertragung sowie dem Design von energieeffizienter, flexibler Beleuchtung. Die akustische Technik beschäftigt sich mit der Auslegung technischer Systeme sowohl zum Lärmschutz (Umweltschutz) als auch der Verbesserung der Schallausbreitung.

Gemeinsame Grundlage von Optik und Akustik ist die Ausbreitung als Welle. Die unzähligen Anwendungen in Technik und Forschung (wie zum Beispiel der Motorenklang im Innenraum eines PKWs) lassen sich nur mit Kenntnis der physikalischen Grundlagen anwenden und weiterentwickeln. Im Studiengang werden dazu folgende Wahlpflichtmodule angeboten:

Optoelektronik (Link)

Das Modul vermittelt Ihnen grundlegende Kenntnisse der wichtigsten Bauelemente der Optoelektronik sowie die Fähigkeit, ihre Wirkungsweise zu verstehen und zu beschreiben. Dazu gehören praktische Labortätigkeiten im Bereich der Optoelektronik wie die Bedienung der Betriebs- und Messgeräte, Handhabungstechniken bei Lichtwellenleitern, Aufbau von optoelektronischen Systemen.

Lasertechnik (Link)

Das Modul vermittelt Ihnen die wichtigen Grundlagen der Lasertechnik und die Fähigkeit, die räumlichen und zeitlichen Eigenschaften von Laserstrahlung zu verstehen. Die Lasertechnik ist in der hochpräzisen Messtechnik, der Datenkommunikation, in der Materialbearbeitung und in der Medizintechnik nicht mehr wegzudenken.

Technische Akustik (Link)

Das Modul vermittelt physikalische Grundlagen zu Körperschall, Luftschall und zu Schallausbreitungsvorgängen in Räumen, im Freien und in Rohrleitungen und die Fähigkeit, die entsprechenden Kenngrößen zu benennen, messtechnisch zu erfassen und zu berechnen. Dabei sind die physikalischen Effekte in der Akustik und Optik als Wellenphänomene sehr ähnlich. Die technische Akustik spielt bei der Auslegung vieler technischer Produkte im Zusammenhang mit der Belastung der Umwelt eine große Rolle.

Beispiele von Firmen und Instituten

Bachelor-Arbeiten, die zu dieser Vertiefungsrichtung passen, wurden und werden beispielsweise angefertig bei:
TOPTICA PHOTONICS AG, Laser Components, InnoLas, Menlo Systems, ROFIN-BAASEL Lasertechnik, IFCO, Trumpf Scientific Lasers, Müller-BBM,  MTU, Smart Move, Kayser-Threde, Gigahertz Optik, Carl Zeiss, HIGH Q LASER, MLASE AG, DLR, Max Planck Gesellschaft, LMU, TUM, Labore der Hochschule München

Diese Vertiefungsrichtung Optische- / Akustische Technik wird im Masterstudiengang Photonik fortgeführt und kann dort noch weiter vertieft werden. Aber auch im Master Mikro- und Nanotechnik und im Master Mechatronik/Feinwerktechnik bieten sich hierfür Möglichkeiten.

Energie- / Umwelttechnik

Energie- und Umwelttechnik wirkt fachübergreifend in alle ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge hinein und ist ausgesprochen zukunftsweisend. Diese Vertiefungsrichtung im Studiengang Physikalische Technik zielt auf Hochtechnologien ab, die zur Weiterentwicklung maßgeblich physikalische Grundlagen erfordern.

Regenerative Energietechnik (Link)

Das Modul vermittelt Ihnen umfassende ingenieur- und naturwissenschaftliche Kenntnisse der regenerativen Energietechnik sowie die Fähigkeit den Aufbau und die Funktion moderner Systeme zur Nutzung regenerativer Energiequellen zu verstehen, zu beschreiben und weiterzuentwickeln.

Wärme- und Stoffübertragung (Link)

Das Modul vermittelt Ihnen vertiefte Grundlagen für Wärme-, Stofftransport und Fluidmechanik im Zusammenhang mit technischen Anwendungen. Sie erlangen die Fähigkeit, die relevanten Parameter und Vorgänge berechnen zu können. Diese Vorgänge legen die physikalischen Grenzen von Energiewandlern wie Wärmetauscher und Brennstoffzellen fest.

Leistungselektronik (Link)

Das Modul vermittelt Ihnen vertiefende ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse elektronischer Leistungsbauelemente und darauf aufbauend die Fähigkeit, elektronische Schaltungen und Systeme zu entwerfen, auszulegen und zu simulieren. Die Leistungselektronik ermöglicht die Umwandlung verschiedener Energieformen in Elektrizität und ist damit die Kerntechnologie zur Steuerung regenerativer Energiesysteme.

Nukleare Messtechnik / Strahlenschutz (Link)

Das Modul vermittelt Ihnen Grundlagen der angewandten Kernphysik sowie der Wechselwirkung, Radiometrie und Spektrometrie ionisierender Wellen-, Teilchen-und Neutronenstrahlung. Sie erwerben die Fähigkeit, praktische Anwendungen (in Medizin-, Umwelt-, Verfahrens-, Kern-u. Strahlungstechnik) zu überblicken und sich in Originalliteratur einzuarbeiten.

Beispiele von Firmen und Instituten

Bachelor-Arbeiten, die zu dieser Vertiefungsrichtung passen, wurden und werden beispielsweise angefertig bei:
BMW Group, Bosch, General Electric, Elcore, Fraunhofer-ISE, Elcomax, Exaphi, GP Inspect, Bertrandt, Photovoltaik Institut Berlin, Forschungsstelle für Energiewirtschaft, Fraunhofer Gesellschaft, ZAE Bayern, Helmholtz Zentrum, TUM, Labore der Hochschule München

Diese Vertiefungsrichtung Energie- / Umwelttechnik kann im Masterstudiengang Mikro- und Nanotechnik aber auch im Master Photonik und im Master Mechatronik/Feinwerktechnik fortgeführt und weiter vertieft werden. Mit dem Forschungsmaster Applied Research in Engineering Sciences kann eine Vertiefung in weitere Fachrichtungen im Rahmen eines angewandten Forschungsprojektes stattfinden.

Projektstudie, Forschungsprojekt

Eines der von Ihnen ausgewählten sechs technischen Wahlpflichtmodule kann auch mit einer Projektarbeit abgeschlossen werden. Eine solche Projektarbeit kann dann international als Bachelor-Forschungsprojekt anerkannt werden. Näheres entnehmen Sie bitte der Studien- und Prüfungsordnung.

Physikalische Modellbildung und Simulation

Fachübergreifender Schwerpunkt im Studium Physikalische Technik ist die Physikalische Modellbildung für Computer-Simulationen.
Vorbereitend finden im Studiengang bereits ab den Grundstudium in den jeweiligen Praktika eine praxisnahe Ausbildung in gängige Industriestandard-Software sowie einschlägige Programmiersprachen (C++, C# oder Java), für Mathematik (Maple oder Mathematica), für Signalverarbeitung und Gerätesteuerung (Labview) und für CAD-Anwendungen (Solid Edge) statt.

Modellbildung / MATLAB / Simulink (Pflichtmodul im 4. Semester), (Link)

Das Modul vermittelt Ihnen grundlegende Kenntnisse der Modellbildung von physikalischen / technischen Vorgängen mit mechanischen, elektrischen, thermodynamischen und fluidischen Anteilen, für Modelle in Form gewöhnlicher Differentialgleichungen sowie Kenntnisse von Matlab / Simulink und den dazu erforderlichen numerischen Methoden. Es findet eine enge Anbindung an das Modul Regelungstechnik statt, wo ebenfalls mit Matlab/Simulink gearbeitet wird.

Numerische Physik / Simulation (Wahlpflichtmodul im 6. bzw. 7. Semester), (Link)

Das Modul vermittelt Ihnen erweiterte Kenntnisse zur Simulation und die Fähigkeit, auch Probleme zu lösen, deren Physik durch gewöhnliche oder partielle Differentialgleichungen erfasst wierden kann (Wärmelehre, Elektrizität, Magnetismus, Akustik, Elastizität, etc.). Die realitätsnahe Beschreibung findet durch Kopplung von mehreren Modellen statt: der Multiphysik-Simulation. Im Praktikum wird mit Comsol-Multiphysics gearbeitet.

Der Schwerpunkt physikalische Modellbildung und Simulation wird in allen Masterstudiengängen durch ein entsprechendes Angebot an Wahlfächern unterstützt. Er spielt auch in Forschungsaktivitäten der Hochschule eine immer weiter zunehmende Rolle (siehe beispielsweise Mosilab).

 

 

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