Twitter:

Aktuelles

Datenschutzhinweis


Die Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik schätzt die Kommunikationsmöglichkeiten, die Soziale Medien bieten.
Sie macht jedoch darauf aufmerksam, dass bereits durch das Anklicken von Links zu diesen Diensten eine Übermittlung personenbezogener Daten erfolgen kann.

Dies ist unabhängig davon, ob Sie selbst Mitglied des sozialen Netzwerks sind oder nicht. Diese Daten könnten technisch zum Aufbau eines personenbezogenen Profils genutzt werden.

Die Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik hat keine Kontrolle über die ausgelösten Vorgänge. Mit dem Anklicken dieser Links verlassen Sie den von der Fakultät kontrollierten und verantworteten Bereich. Beachten Sie auf jeden Fall die Datenschutzregelungen und -einstellungen der Anbieter.

@HAW_Muenchen_06


Vorlesungsverschiebungen

Datenschutzhinweis


Die Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik schätzt die Kommunikationsmöglichkeiten, die Soziale Medien bieten.
Sie macht jedoch darauf aufmerksam, dass bereits durch das Anklicken von Links zu diesen Diensten eine Übermittlung personenbezogener Daten erfolgen kann.

Dies ist unabhängig davon, ob Sie selbst Mitglied des sozialen Netzwerks sind oder nicht. Diese Daten könnten technisch zum Aufbau eines personenbezogenen Profils genutzt werden.

Die Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik hat keine Kontrolle über die ausgelösten Vorgänge. Mit dem Anklicken dieser Links verlassen Sie den von der Fakultät kontrollierten und verantworteten Bereich. Beachten Sie auf jeden Fall die Datenschutzregelungen und -einstellungen der Anbieter.

@Vorlesung_FK06


Aktuelles aus der Fakultät

Führung durch den Reinraum von Texas Instrument

www.fb06.fh-muenchen.de/fb/images/img_upld/nachrichten/reinraumti_nov18_2.jpgAm letzten Mittwoch haben Studierende der Mikro- und Nanotechnik eine Führung durch den Reinraum von Texas Instruments (TI) in Freising mitgemacht. Christoph Ewald, selbst Alumnus der Fakultät und nun Section Manager bei TI hat mit viel Begeisterung die Technologien gezeigt und erklärt, die nötig sind, um Computerchips herzustellen.

Da die Studierenden die einmalige Möglichkeit hatten, durch die laufende Fertigung geführt zu werden, mussten sie natürlich Reinraumkleidung, wie auf dem Bild zu sehen, tragen, um die kleinen Bauteile nicht zu verunreinigen. Ein besonderer Vorzug, den diese Führung nun schon zum wiederholten Mal liefert, ist, dass die Anlagen direkt im Betrieb besichtigt werden können und das Arbeitsumfeld im wahrsten Sinne des Wortes zum Greifen nah ist. So wurden Prozesse zur Strukturierung, Schichtabscheidung und Charakterisierung angesehen und diskutiert. Bei einem gemeinsamen Mittagessen konnten sich die Studierenden dann noch über einen möglichen Einstieg informieren.

Texas Instruments ist Mitglied des Industriellen Beirats des Studiengangs Mikro- und Nanotechnik und bietet unseren Studierenden regelmäßig die Möglichkeit, Prozesse der Chipfertigung bei einer Führung kennenzulernen. Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen!
[16.11.18 kr]

Medizintechnik und Heilstollen

www.fb06.fh-muenchen.de/fb/images/img_upld/nachrichten/exkursion_bad_gastein.jpgStudierende der Mechatronik mit Schwerpunkt Medizintechnik sowie aus den Studiengängen Bioingenieurwesen und Augenoptik/Optometrie fanden sich unter Leitung von Prof. Dr. med. Herbert Plischke zur Exkursion nach Bad Gastein um dort das Gesundheitszentrum zu besuchen. Begleitet wurden die zudem von den Professoren Dr. Erwin Steinhauser, Dr. Ulrich Wagner, Dr. med. Christian Hanshans und Dr. Georg Eggers.

Ziel dieser Exkursion waren ein Treffen mit dem ärztlichen Direktor des Gesundheitszentrums, Dr. Martin Offenbächer, sowie ein Workshop. Es wurde Gespräche geführt, um Kooperationsmöglichkeiten für Messgeräte zur Erfassung des autonomen Nervensystems zu eruieren.

Das Gesundheitszentrum sponserte für die Gruppe eine Einfahrt in den Bad Gasteiner Heilstollen und die Teilnehmenden unternahmen auch einen Walk and Talk mit dem ärztlichen Mitarbeiter, Dr. Hannes Untner, der sehr viel Interesse an dem hier vorhandenen Know how in Medizintechnik zeigte und viel positives Feedback gab.
[15.11.18 kr]

Kultureller Austausch für alle Sinne

www.fb06.fh-muenchen.de/fb/images/img_upld/nachrichten/diwali_muas.jpgIndische Studierende der Mikro- und Nanotechnik haben am Donnerstagabend zu einer kleinen Feier des Lichterfestes Diwali und des indischen Neujahrsfestes eingeladen.

Zu Beginn haben sie den anwesenden Gästen die Hintergründe beider Feste erklärt, traditionelle Tänze aufgeführt und gesungen. Im Anschluss haben alle bei einem indischen Buffet (mit liebvoller Rücksicht beim Schärfegrad auf den deutschen Gaumen) den Abend ausklingen lassen.

Ein schöner Abschluss für einen Tag voller Vorlesungen!
[12.11.18 kr]

Research in Fiber Sensing – Wuhan Meets Munich

www.fb06.fh-muenchen.de/fb/images/img_upld/nachrichten/prof_yang.jpgMany curious people - researchers, students and lecturers – gathered together on Friday afternoon to listen to the talk about Research and Development of Optical Fiber Sensing Technologies at Wuhan given by Prof. Yang, director of the National Engineering Laboratory for Fiber Optic Sensing Technology (NEL-FOST) of the Wuhan University of Technology in China.

Having firstly met Prof. Roths, head of the photonics laboratory of our faculty, during international conferences, this scientific exchange already provoked the wish and showed the potential for further collaborations between the laboratories in Munich and Wuhan. The fellowship program now enabled the introduction of two highly valued courses about fiber optic sensing and thin film optics in three of the faculty’s master programs, Photonics, Micro-and Nanotechnology and Mechatronics/Precision Engineering, showing remarkably how scientific research, education on an exceptional level and internationalization go hand in hand with each other. We are grateful having the opportunity for such effective international interactions.
/Barbara Hopf
[29.10.18 kr]

Promotion in Simulation von Materialeigenschaften

www.fb06.fh-muenchen.de/fb/images/img_upld/nachrichten/promotion_kanneth.jpgDiese Woche hat Christopher Künneth seine Dissertation zum Thema pyro- und ferroelektrische Eigenschaften polykristalliner Hafniumoxid (HfO2) Schichten vor der Munich School of Engineering an der Technischen Universität München erfolgreich verteidigt und das Prädikat summa cum laude erhalten.

Hafniumoxid und Modifikationen mit Dotierung sind Keramiken, deren pyro- und ferroelektrische Eigenschaften erst vor zehn Jahren entdeckt wurden. Die angedachten Anwendungen erstrecken sich von verbesserten IR-Sensoren, verbessertem Energieharvesting bis zum Ersatz von nichtflüchtigen Massenspeichern. Die vorteilhaften Eigenschaften sind noch nicht vollständig verstanden und die Aussicht auf weitere Verbesserung hat zu weltweiten Forschungsanstrengungen geführt.

Künneth hat mit Hilfe von Dichtefunktional-Simulationen zum verbesserten Verständnis dazu beigetragen, warum die besondere Kristallphase überhaupt stabil ist. Die Hauptursache liegt in der Oberflächenenergie der polykristallinen Schichten. Diese Erkenntnisse konnte er als Autor bzw. Coautor in über zehn Fachartikeln in Zeitschriften wie ACS Applied Nano Materials, Nano Energy, Applied Physics Letters und Journal of Applied Physics dokumentieren und auf Fachkonferenzen in Japan und Kanada vortragen.

Betreut wurde diese Arbeit von Prof. Karsten Reuter, Theoretische Chemie der Technischen Universität München, in Kooperation mit Prof. Alfred Kersch von der Hochschule München. Finanzielle Unterstützung kam von einem Stipendium der Munich School of Engineering sowie einem Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG.

Künneth, absolvierte den Bachelor Maschinenbau an der Hochschule Heidenheim und anschliessend den Studiengang Mikro- und Nanotechnologie an unserer Fakultät, wo er 2014 den Master erhielt. Danach arbeitete er an seiner Doktorarbeit im Labor für Modellbildung und Simulation und war ein äußerst intensiver Nutzer des Computer Clusters der Fakultät. Hier konnte er auch seine Vorliebe für die Sprache Python voll ausleben. In diese Zeit fiel auch ein 6-monatiger Aufenthalt an der University of Connecticut in den USA.

Christopher Künneth wird dem Fachgebiet der Computational Materials Science vorläufig erhalten bleiben. Er hat bereits eine Post-Doc-Stelle am Georgia Institute of Technology bei Prof. Rampi Ramprasad angenommen. Hier möchte er mit Methoden des Machine Learnings und KI die Beschreibung von quantenmechanischen Kräften in Polymeren verbessern. ... >>
[29.10.18 kr]

Brennstoffzellentechnologie aus erster Hand

www.fb06.fh-muenchen.de/fb/images/img_upld/nachrichten/brennstoffzelle_foto_max_falkowski.jpgIm Labor für physikalische Grundlagen der Energie- und Umwelttechnik (Raum D 1.03a) ist eine Brennstoffzelle eingetroffen, genauer gesagt eine neue Hoch-Temperatur-Polymer-Elektrolyt-Membran Brennstoffzelle (HT-PEM). Dieses Gerät, der Ecoport 800, ist ein Baustein für zukünftige Praktika verschiedener Lehrveranstaltungen in den Bachelorstudiengängen Physikalische Technik, Chemische Technik und dem Master Mikro- und Nanotechnik. Zugleich ist diese Brennstoffzelle Gegenstand eines Forschungsprojektes, dass gemeinsam mit dem Hersteller, der Firma Siqens GmbH in München, durchgeführt wird. Geforscht wird aktuell von den Studierenden Julian Siegel, Fouepe Nasser, Alexander Koppelt und Alexander Edelmann, angeleitet von den Professoren Dr. Alfred Kersch und Dr. Datong Wu. Ziel ist es, ein physikalisches Modell des Gesamtsystems zu erstellen, um eine simulationsgestützte Weiterentwicklung zu ermöglichen.

Das Besondere am Ecoport 800 ist die Methanol-Reformierung (Zerlegung in Wasserstoff und CO2). Dadurch wird es möglich, anstelle von Wasserstoff flüssiges Methanol (einfachster Alkohol) als Brennstoff einzusetzen. Der elektrische Wirkungsgrad beträgt zur Zeit über 35 Prozent. Durch die Verwendung von Methanol kann auf die Wasserstoffspeicherung, wie sie in den aktuell angebotenen Brennstoffzellenfahrzeugen in Druckbehältern bis 700bar vorhanden ist, verzichtet werden. Der Reformationsprozess ist für die erhöhte Komplexität der Anlage verantwortlich. Eine weitere Besonderheit in dieser Technologie ist die Membran, welche mit einer Temperatur von über 100 Grad Celsius betrieben wird. Dadurch ist kein Management des hierbei entstehenden Abgases Wasser mehr erforderlich.

Diese HT-PEM Brennstoffzelle ist wesentlich unempfindlicher gegenüber Verunreinigungen (Katalysatorgifte). Die Elektroden der HT-PEM werden in einem weiteren laufenden Forschungsprojekt von der Doktorandin Nicole Schulte zusammen mit Prof. Dr. Klaus Peter Zeyer weiterentwickelt. In diesem Brennstoffzellentyp sind somit zwei vielversprechende technologische Ansätze zu finden –Betankung mit flüssigem Methanol, also einfachstem Alkohol und eine größere Robustheit gegenüber Verunreinigungen–, die sich noch in Entwicklung befinden.

Das Methanol kann Teil eines CO2-freien Energie-Kreislaufes sein, welches mit regenerativ hergestelltem Wasserstoff und unter Zugabe von CO2 - in Analogie zum Power-to-Gas Verfahren - synthetisiert wird.

Die Brennstoffzelle speist ihre elektrische Energie (maximal 800W, im Dauerbetrieb 500W) in eine Puffer-Batterie ein und kann dem System über einen Wechselrichter und elektrische Standardanschlüsse (siehe Bild) entnommen werden: hier kommt der Strom also auch aus der Steckdose!

Hinweis: Wer hieran jetzt Interesse hat und mit der Wahl der Wahlpflichtmodule in der Energie- und Umwelttechnik Akzente im Studienverlauf setzen möchte: am kommenden Freitag, 26. Oktober 2018, Raum G 0.01 findet eine Informationsveranstaltung zur Wahl der Wahlpflichtmodule im sechsten und siebenten Semester statt.

Weitere Informationen: Die Firma Siqens wurde 2012 aus der Hochschule München ausgegründet.
[25.10.18 kr]

Promotion im medizintechnischen Bereich abgeschlossen

www.fb06.fh-muenchen.de/fb/images/img_upld/nachrichten/hamideh_verteidigung.jpgHamideh Heidari Zare (im Bild 2. von rechts) verteidigte vergangene Woche erfolgreich ihre Dissertation vor dem Promotionsauschuss des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) in Lübeck. In dieser beschäftigte sie sich mit einem Modell der Beschichtung eines antibakteriell wirkenden Blasenkatheters, seiner Realisierung und dessen Wirksamkeit. Doktorvater ist der ehemalige Direktor der Urologie des UKSH Prof. Dr. med. Dieter Jocham (im bild rechts), der gemeinsam mit Prof. Dr. Gerhard Franz, Labor für Oberflächenveredelung und Dünnschichttechnik, die Promotion zu einem erfolgreichen Abschluss führte.

Ausgehend vom bereits milliardenfach verwendeten Ballonkatheter entwickelte Heidari-Zare ein Sandwichsystem aus dünnem Silber und einer die Abgabe moderierenden Schicht aus Parylen, dem Polymer eines von der FDA (Food and Drug Administration; Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde in den U.S.A.) zugelassenen Benzolderivates, da die Toxizitätsgrenze des Silbers relativ niedrig liegt. Bereits mit ihrem ersten Modell, dem Zebrastreifen-Katheter konnte sie zeigen, dass die Abscheidung metallischen Silbers aus einer wässrigen Lösung auf einem hydrophobem Substrat (die Katheter bestehen aus Polysilicon) innen und außen möglich ist - und dass die Schichten auch bei starken Torsionen, wie sie bei der Implantation unvermeidlich sind, nicht abplatzen.

In umfangreichen Testreihen unter anderem in Laboren an der Fakultät, vor allem aber des Deutschen Herzzentrums bei Prof. Dr. med. Kastrati, konnte sie die Langzeitwirkung ihrer Katheter gegen verschiedene Bakterien erfolgreich testen. Auch weitere Untersuchungen im Klinikum Rechts der Isar wurden von Heidari-Zare auf den Weg gebracht und sie betreute in dieser Zeit fünf Masterstudierende sowie drei Bachelorarbeiten, die auf diesem Gebiet arbeiteten. Ihre wissenschaftlichen Arbeiten sind in drei Aufsätzen der Zeitschrift Biointerphases (ein Journal des American Institute of Physics; AIP) und mehreren Erfindungsmeldungen dokumentiert.

Allein in Deutschland sterben jedes Jahr etwa 5000 Klinik-Patienten an Infektionen, die durch Blasenkatheter hervorgerufen werden! Das große Ziel der nun seit 2009 währenden Zusammenarbeit ist daher die Vorlage eines antibakteriell wirkenden Blasenkatheters inclusive der Übergabe eines industriellen Fertigungsprozesses. Als zweite Doktorandin in diesem Großprojekt erarbeitete Heidari-Zare maßgebliche biologisch-medizinisch Grundlagen.

Heidari-Zare studierte, nach einem Bachelorstudium in Landwirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Lebensmittelindustrie im Iran, bei uns an der Fakultät im Master Mikro- und Nanotechnik. Bereits während des Studiums arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft in der Forschungsgruppe bei Prof. Dr. Franz und verfasste hier 2012 ihre Masterarbeit zum Thema: Untersuchung der Silberfreisetzung und der antimikrobiellen Wirkung von Silber-Parylenschichten für die Anwendung in der künstlichen Harnblase.

Sie begann die Promotion 2014 und gab diese im Herbst 2017 ab. 2014 gewann sie außerdem das Promotionsstipendium für HaW-Absolventinnen, das von der Landeskonferenz der Frauenbeauftragten an bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften ausgelobt wird und über zwei Jahre lief. ... >>
[25.10.18 kr]

 

 Zurück