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@HAW_Muenchen_06


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Aktuelles aus der Fakultät

Erfolgreiche Promotion mit Multiphotonen-Mikroskopie

www.fb06.fh-muenchen.de/fb/images/img_upld/nachrichten/verteidigung_mohseni_08082019.jpgGestern hat Mojtaba Mohseni (2. von links) seine Dissertation zum Thema „Nichtlineare Mikroskopie: Methoden und Anwendungen“ im Fachbereich Chemie der Universität Konstanz erfolgreich verteidigt und den Titel Dr. rer. nat. erhalten. Betreut wurde er gemeinsam von Prof. Andreas Zumbusch der Universität Konstanz und von Prof. Thomas Hellerer der Hochschule München. Finanziert wurde seine Stelle mit dem Forschungsprojekt „SERAFIM“ durch die Bayerische Forschungsstiftung (BFS).

Herr Mohseni hat auf dem Gebiet der Multiphotonen-Mikroskopie vor allem mit der Kohärenten Anti-Stokes Raman Streuung (CARS) und der Second Harmonic Generation (SHG) gearbeitet. In der CARS-Mikroskopie tragen in einem Vierwellenmischprozess zwei Photonen zur vibronischen Anregung von Biomolekülen bei und generieren so einen chemisch spezifischen Bildkontrast. Die angeregten Ramanbanden sind schmalbandiger als die verwendeten ultrakurzen Laserpulse, was die Selektivität der Anregung problematisch gestaltet. Durch geschickte Anwendung von Dispersion können die Laserpulse jedoch zeitlich gestreckt (gechirpt) werden, so dass sie dadurch - bezogen auf die Molekülanregung - „spektral fokussiert“ werden.

Seit der Erfindung dieser Technik vor über 10 Jahren wurden Dispersionseffekte, die über die zweite Ordnung hinausgehen, in den Anwendungen der spektralen Fokussierung allerdings nicht beachtet. Das Verdienst von Herrn Mohseni liegt in der genauen Untersuchung der Dispersionseffekte dritter Ordnung, der daraus resultierenden Limiterungen der spektralen Fokussierung und in den allgemeinen Erkenntnissen über die spektrale Auflösung von CARS. Dazu wurden in aufwendigen apparativen Aufbauten, wie z.B. räumlichen Lichtmodulatoren und spektral auflösenden Autokorrelatoren (FROG) die optische Phase der Laserpulse präzise kontrolliert und anschließend in einem Laser-Scanning-Mikroskop Kreuzkorrelationen von Laserpulsen an Benzamid-Pulver gemessen. Die daraus resultierenden, experimentellen Ergebnisse bestätigten eindrucksvoll Herrn Mohsenis theoretische Behandlung der Dispersionseffekte, die er aus der nichtlinearen Optik herleitete.

Die Forschungsergebnisse wurden in einer renommierten Fachzeitschrift publiziert und mündeten über das Drittmittelprojekt in einen Technologietransfer an den industriellen Partner TOPTICA Photonics.
Im Bild von links: Prof. Dr. Andreas Zumbusch (Doktorvater und Erstprüfer Uni Konstanz), Dr. Mojtaba Mohseni, Prof. Dr. Karin Hauser (Zweitprüferin), Prof. Dr. Malte Drescher (Prüfungsvorsitzender) ... >>
[09.08.19 kr]

Erfolgreiche Promotion im biomedizinischen Bereich

www.fb06.fh-muenchen.de/fb/images/img_upld/nachrichten/tanjabecke_verteidigungdoktor.jpgMitte Juli hat Tanja Becke (im Bild 2. Von links) ihre Dissertation zum Thema “Streptococcus pneumoniaeTIGR4 pilus-1 biomechanical aspects of adhesion during interaction with host extracellular matrix proteins fibronectin and collagen I“ an der Medizinischen Fakultät der TU München erfolgreich verteidigt und den Titel Dr. rer. nat. erhalten. Betreut wurde diese kooperative Promotion von Prof. Arnd Schilling (im Bild links), ehemals an der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Klinikum Rechts der Isar der TU München und jetzt an der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Plastische Chirurgie der Georg-August-Universität in Göttingen, und Prof. Matthias Rief (im Bild rechts) von der Fakultät für Physik an der TU München sowie seitens der Hochschule München von Prof. Hauke Clausen-Schaumann (im Bild 2. Von rechts) und Prof. Markus Hilleringmann.

Streptococcus pneumoniaeTIGR 4 ist einer der häufigsten Auslöser von Atemwegsinfektionen und -erkrankungen. Neben einer Vielzahl anderer adhäsiven Oberflächenproteine ist er in der Lage eine haarähnliche Struktur, den Pilus-1, zu exprimieren. Dieser besteht aus einem Protein, das den Pilus in der Zellwand verankert (RrgC), mehreren Proteinen, die das Rückgrat des Pilus bilden (RrgB), und einem terminalen Adhäsionsprotein RrgA. Während der Adhäsion an und der anschließenden Invasion von Wirtszellen besitzen Bakterien mit Pili einen Vorteil gegenüber Bakterien ohne diese Oberflächenadhesine. Daher ist eine detaillierte Untersuchung, wie Pili an den Wirtszellen anhaften ein Schlüsselaspekt um ihre Rolle bei der Infektion zu verstehen.

In dieser Arbeit verwendete Tanja Becke, neben anderen Standardverfahren der Molekularbiologie, Einzelmolekül-Kraftspektroskopie (SMFS) und Lateralkraftmikroskopie (LFM), um die Bindung der einzelnen Pilus-1-Proteine an Fibronektin (Fn) und Kollagen I (Col I), zwei Proteine der extrazellulären Wirtsmatrix (ECM), zu untersuchen.

Tanja Becke hat an der Fakultät 2012 ihren Abschluss im Bachelor Bioingenieurwesen gemacht und anschließend den von der Fakultät gemeinsam mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf angebotenen Master Biotechnologie / Bioingenieurwesen im Wintersemester 2013/2014 abgeschlossen bevor sie ab 2014 in der Arbeitsgruppe von Prof. Clausen-Schaumann an ihrer Promotion erfolgreich zu arbeiten begann. So nahm sie beispielsweise im Verlauf ihrer Promotion an sieben internationalen Konferenzen teil. 2015 wurde ihr Vortrag beim 12th European Meeting on the Molecular Biology of the Pneumococcus am St. Catherine College in Oxford, United Kingdom, der beste Vortrag, im Frühsommer 2016 auf der Konferenz NANOinBIO auf Guadeloupe, einem Überseedepartment von Frankreich, wurde ihr Vortrag mit einem 2. Platz für die Best-Oral-Presentation ausgezeichnet und sie hat ihre Forschungsergebnisse in mehreren Fachartikeln veröffentlicht. ... >>
[08.08.19 kr]

Fakultäts-Exkursion zu Bosch Building Technologies

www.fb06.fh-muenchen.de/fb/images/img_upld/nachrichten/fakultatsexkursion_bosch.jpgAnfang dieser Woche waren viele Angehörige der Fakultät auf Exkursion bei einer vermutlich weniger bekannten Sparte der Bosch-Familie. Die Bosch Building Technologies GmbH bedient primär den B2B Sektor und nutzen in aktuellen Produkten und Dienstleistungen intensiv vernetze Sensorik für „smarte Gebäude“ und Gebäudesicherheit. Im Rahmen unseres Besuches wurde uns nicht nur der Stand der Technik vorgestellt, sondern auch Diskussionen rund um die Themen Internet der Dinge, Digitalisierung, Gesichtserkennung und Datenschutz geführt.

Gleich zu Beginn wurden wir von Herrn Spieth (VP Marketing) und Dr. Tanja Rückert, (CEO/President) begrüßt und bekamen eine spannende Vorstellung des Unternehmens von der Gründung bis hin zu den einzelnen Sparten. Im Anschluss wurde ein Teil der Produkte im sogenannten Experience Center unter simulierten Bedingungen eindrucksvoll präsentiert. In Workshops wurden die Themen automatisierte Personen-, Objekt-, und Gesichtserkennung, sowie Design Thinking (eine Methode zur Produktentwicklung) bearbeitet. Abgerundet wurde das Programm durch mehrere Impulsvorträge.

In den Verpflegungspausen standen die Experten aus dem Bereich Software, Künstliche Intelligenz, Sensorik, Engineering und Human Ressources Rede und Antwort und ermöglichten einen interessanten Gedankenaustausch.

Für unsere Studierenden lockt das Unternehmen mit vielseitigen Angeboten auf allen Karrierestufen. Vom Praktikanten oder Werksstudenten bis hin zum Doktoranden legt Bosch Building Technologies großen Wert auf die fachliche Weiterqualifikation, persönliche Betreuung und eine enge Bindung an das weltweit operierende Traditions- und Familienunternehmen.

Insgesamt eine rundum gelungene Exkursion zu hochaktuellen Themen, die unsere Gastgeber mit viel Engagement und Freude an uns weitergegeben haben. Für alle Beteiligten war dies ein lehrreicher Tag.
[02.08.19 kr]

Promotion in Simulation von Materialeigenschaften

www.fb06.fh-muenchen.de/fb/images/img_upld/nachrichten/promotion_robin_materlik.jpgDiese Woche hat Robin Materlik (Bildmitte) seine Dissertation zum Thema Stabilisierung von Ferroelektrischen Eigenschaften in Hafnia, Zirconia und Mischungen durch Dotierung und Grenzflächenenergie an der Fakultät der Elektrotechnik und Informationstechnik der Technischen Universität Dresden erfolgreich verteidigt und den Titel Dr.-Ing. erhalten. Betreut wurde diese Promotion von Prof. Thomas Mikolajick (im Bild links), Technischen Universität Dresden, in Kooperation mit Prof. Alfred Kersch (im Bild rechts) von der Hochschule München. Finanziert wurde das Forschungsprojekt durch die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Hafniumoxid und Modifikationen mit Dotierung sind Keramiken, deren ferroelektrische Eigenschaften erst vor zehn Jahren entdeckt wurden. Die angedachten Anwendungen in der Informationstechnik sind nichtflüchtige Massenspeicher, die auch in anderen Eigenschaften wie Geschwindigkeit und Leistungsverbrauch überlegen sind, sowie Transistoren, deren Leistungsbedarf unter bisher angenommenen Mindestwerten liegen könnte. Die vorteilhaften Eigenschaften beruhen auf der Stabilität einer polar-orthorhombischen, ferroelektrischen Kristallphase, deren Ursache noch nicht vollständig verstanden ist. Die Aussicht auf Beherrschung dieses Materialsystems hat in den letzten Jahren zu weltweiten Forschungsanstrengungen geführt. Robin Materlik hat mit Hilfe von Dichtefunktional-Simulationen zum verbesserten Verständnis der Stabilität dieser Kristallphase beigetragen.

Danach liegt eine Ursache in der Oberflächenenergie polykristalliner Schichten. Materliks wesentliche Publikation in diesem Zusammenhang aus dem Jahre 2015 ist bereits über 120 mal zitiert worden. Die zweite Ursache liegt in den Effekten der Dotierung mit Elementen wie Silizium, Lanthan, Aluminium - um nur einige Möglichkeiten zu nennen - durch die eine Energieabsenkung dieser Phase gegenüber den konkurrierenden Phasen stattfindet. Zum Nachweis dieses Effektes sind umfangreiche Computersimulationen mit Dichtefunktionaltheorie durchgeführt worden, deren Ergebnisse in mehreren Fachartikeln veröffentlicht sind.

Robin Materlik absolvierte den Bachelor physikalische Technik an unserer Fakultät und anschließend den Studiengang Mikro- und Nanotechnologie an unserer Fakultät, wo er 2014 den Master erhielt. Danach arbeitete er im Labor für Modellbildung und Simulation an seiner Doktorarbeit und war hier ein äußerst intensiver Nutzer des Computer Clusters der Fakultät. ... >>
[11.07.19 kr]

 

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