Erstsemesterfahrt Wintersemester 2011/2012 ging nach Berchtesgaden
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von Sydney Speckle und Viktor Ruf
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Die diesjährige Ersti-Fahrt der Fachschaft 06 fand dieses Jahr am 12. und 13. November statt und hatte diesmal Berchtesgaden als kulturelles Ziel. Bereits die dreistündige Zugfahrt bot Gelegenheiten zum Gedankenaustausch, sodass binnen kurzer Zeit eine entspannte Atmosphäre in der Gruppe herrschte.
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Am Ziel angelangt, trennte uns nur noch ein kleiner Fußmarsch von unserer Unterkunft, dem Gästehaus "Achental". Die Zimmer waren rasch bezogen und so konnte man sich nach einem ausgiebigen „Happy Meal“ beim Chinesen um die Ecke dem kulturellen Höhepunkt des Tages widmen: Der Bootsfahrt über den kristallklaren Königssee. Wir erfuhren die geschichtliche Bedeutung des Königssees und seine Besonderheiten und legten bald in St. Bartholomä an -ein malerisches Örtchen mit einer bemerkenswert pittoresken Kapelle. Diese stammt zu Teilen aus dem 12. Jahrhundert und wurde im 17. Jahrhundert im Barockstil gestaltet. Schön anzusehen sind hierbei die Stuckaturen des Salzburger Künstlers Josef Schmidt. Auch die Landschaft mit den blanken Gesteinsmassiven und der kargen Flora lud zum Verweilen und In-sich-gehen ein.
Für das Abendprogramm bot ein Gaststüberl in Berchtesgaden Herberge und Verköstigung. Zurück in der Unterkunft erfolgte reger Erfahrungsaustausch im Rahmen eines geselligen Beisammenseins im Gemeinschaftsraum.
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Für den darauffolgenden Sonntag stand zunächst eine Führung durch das Salzbergwerk Berchtesgaden auf dem Plan. Gestärkt durch das reichhaltige Frühstück in der Herberge machten wir uns auf den halbstündigen Fußmarsch, der dank günstiger Wetterbedingungen eine willkommene Abwechslung bot. In beeindruckenden Lichtspielen, Animationen und interaktiven Rutschpartien wurde uns auf humorvolle Art und Weise die Bedeutung und Komplexität des Salzabbaus verdeutlicht.
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| Eine Busfahrt trennte uns vom nächsten Punkt auf der Tagesordnung: Der Besuch der Dokumentation auf dem Obersalzberg. Die bewegenden Bilder der Ausstellung führten uns sowohl die Bedeutung Berchtesgadens im „Dritten Reich“, als auch die beängstigenden Fakten um die Diktatur und den zweiten Weltkrieg anschaulich vor Augen. Wir erhielten Einblick in das Privatleben Hitlers, seine Ideologie und die Grausamkeiten die an Millionen Menschen verübt wurden. Der anschließende einstündige Abstieg vom Obersalzberg erlaubte das soeben Erfahrene noch einmal zu rekapitulieren. |
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Ein letztes Mal noch suchten wir die Herberge auf, sammelten Kräfte und unser Gepäck, verabschiedeten uns und traten die Heimreise an.
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