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Mit dem C-Bot auf Erfolgskurs

Ingenieurstudent gewinnt mit selbstgebautem Roboter gleich auf zwei Münchner Veranstaltungen

 

Hanno Müller studiert Mechatronik/Feinwerktechnik an unserer Fakultät und verbringt neben seinem Bachelorstudium viel Zeit im c.lab (creative lab), einer offenen  Werkstatt für die Studierenden an der Hochschule München. Dort ist er auch entstanden, der C-Bot (im Bild), ein selbstgebauter Roboter, mit dem Hanno Müller am letzten April-Wochenende auf der HEBOCON gewonnen hat.

 

Dieses Münchner Science & Fiction Festival für selbstgebaute Roboter ist an das japanische Wort „Heboi“ angelehnt, mit dem in Japan funktionsloser Schrott bezeichnet wird. Genau deswegen sind bei der HEBOCON sehr improvisierte Konstruktionen mit hohen Recycling-Anteilen der Hit in den Wettkämpfen, in denen sich diese Kampfmaschinen in einer Art Sumo-Ringer-Manier gegenseitig aus dem Feld schieben müssen.

 

Der C-Bot wurde in vielen Stunden Tüftelei von Hanno Müller und einigen StudienkollegInnen im c.lab konstruiert, gebaut, getestet. Alles was sie bisher in ihrem Ingenieurstudium gelernt haben, kam zum Einsatz: von der Konstruktionslehre, über die Signalverarbeitung, die Steuer- und Regelungstechnik, selbst die oftmals ungeliebte Technische Mechanik wurde gebraucht und natürlich Informatik-Kenntnisse – der C-Bot lässt sich mit einer Handy-App steuern.

 

Im Detail liefert ein elektrischer Raupenantrieb aus einem zerbrochenen Spielzeug die Schubkraft, die dann ein quer montiertes Holzbrett über die gesamte Breite der Arena verteilt. Die Heboi-gerechte, schrottmäßige Optik wird durch die Karosserie einer aufgesägten Sichtlagerbox und einem per Servo angetriebenen Krokodilskopf, der früher zu einem Geschicklichkeitsspiel „Kroko Doc“ gehörte, abgerundet. Der Servo ist übrigens eine Spende von Prof. Dr. Georg Eggers, der die Bot-Bauer des c.lab nicht nur ermunterte, an diesen Wettkämpfen teilzunehmen, sondern auch immer wieder fachliche Tipps parat hatte.

 

Die geradlinige Schubkraft des C-Bot reichte dann aus, um alle anderen Gegner aus dem Turnier zu schieben und brachte dem Sieger und seinem C-Bot sogar eine namentliche Erwähnung in der „Bild-Zeitung“ ein.

 

Leider war ein weiterer Heboi-Bot aus dem c.lab, der Stryostatobot, nicht ganz so erfolgreich. Alexander Koppelt studiert im Bachelor Physikalische Technik und stattete seine imposante Kampfmaschine mit Laser-Lichtschanke, elektrischen Rollladen und Wlan aus. Tragisch fuhr der Stryostatobot aus dem Ring und unterlag dadurch einem gegnerischen Roboter, der sich im gesamten Turnier nicht einen Millimeter bewegt hatte, aber innerhalb der Arena blieb. So sind die Spielregeln.

 

Anfang Mai hatte dafür Hanno Müller gleich noch einmal im Rahmen der Selbermacher-Messe „Make Munich“ Gelegenheit, seinen HEBOCON-Titel zu verteidigen. Unter dem Arbeitsmotto „Weltstadt mit Nerds“ fand diese in der Zenith-Halle statt. Hier gab es auch ein Zuschauervotum, bei dem der von den Zuschauern liebevoll „Schnappi-Mobil“ oder „Kroko-Mobil“ genannte C-Bot seinen schrottigen Krokodilskopf ganz weit vorn hatte, aber leider hierfür gar nicht aufgelistet wurde, da er zuvor bereits den Gesamtsieg abräumte.

 

Und aufgrund dieser Erfolge wird im c.lab weiter gebastelt, konstruiert und gebaut werden. Hier darf der Ingenieurnachwuchs zeigen, was von der Theorie in die Praxis umgesetzt werden will.

 

Wer jetzt überlegt, auch ein Ingenieurstudium aufzunehmen: die Anmeldung zu den Bachelorstudiengängen ist noch bis zum 15.07. möglich. www.hm.edu/bewerbung

 

/ Mai 2017, Kathrin Resch

 

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