Twitter:

Aktuelles

Datenschutzhinweis


Die Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik schätzt die Kommunikationsmöglichkeiten, die Soziale Medien bieten.
Sie macht jedoch darauf aufmerksam, dass bereits durch das Anklicken von Links zu diesen Diensten eine Übermittlung personenbezogener Daten erfolgen kann.

Dies ist unabhängig davon, ob Sie selbst Mitglied des sozialen Netzwerks sind oder nicht. Diese Daten könnten technisch zum Aufbau eines personenbezogenen Profils genutzt werden.

Die Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik hat keine Kontrolle über die ausgelösten Vorgänge. Mit dem Anklicken dieser Links verlassen Sie den von der Fakultät kontrollierten und verantworteten Bereich. Beachten Sie auf jeden Fall die Datenschutzregelungen und -einstellungen der Anbieter.

@HAW_Muenchen_06


Vorlesungsverschiebungen

Datenschutzhinweis


Die Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik schätzt die Kommunikationsmöglichkeiten, die Soziale Medien bieten.
Sie macht jedoch darauf aufmerksam, dass bereits durch das Anklicken von Links zu diesen Diensten eine Übermittlung personenbezogener Daten erfolgen kann.

Dies ist unabhängig davon, ob Sie selbst Mitglied des sozialen Netzwerks sind oder nicht. Diese Daten könnten technisch zum Aufbau eines personenbezogenen Profils genutzt werden.

Die Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik hat keine Kontrolle über die ausgelösten Vorgänge. Mit dem Anklicken dieser Links verlassen Sie den von der Fakultät kontrollierten und verantworteten Bereich. Beachten Sie auf jeden Fall die Datenschutzregelungen und -einstellungen der Anbieter.

@Vorlesung_FK06


Aktuelles aus der Fakultät

Gedruckte Datenspeicherzellen

www.fb06.fh-muenchen.de/fb/images/img_upld/nachrichten/foto_bernhard_hubermemorytestdevice.jpgIm Labor für Mikrosystemtechnik der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik unter Leitung von Christina Schindler wird an gedruckten Datenspeicherzellen für Low-Cost-Anwendungen geforscht. Speicherbauelemente findet man in fast jedem elektronischen Gerät: vom Rechner, Tablet und Smartphone über Kameras hin zu Speicherkarten, Navigationsgeräten und auch Haushaltsgeräten wie Kaffee- oder Waschmaschinen. Bei der Weiterentwicklung ist einerseits die Miniaturisierung wichtig, um mehr Information auf gleicher oder idealerweise weniger Fläche zu speichern. Andererseits gibt es aber auch Anwendungen, bei denen die Herstellungskosten und Flexibilität eine deutlich größere Rolle spielen. Dazu gehören beispielsweise Smart-Tags für Verpackungen oder zur Überwachung von Fertigungsprozessen oder Kühlketten. Anfang April hat die Forschergruppe rund um Schindler und den kanadischen Kollegen, Andreas Rüdiger von der Université du Québec, einen Fachartikel zum Thema der gedruckten Speicherzellen in der Zeitschrift Applied Physics Letters veröffentlicht, der auch in der internationalen Presse einige Aufmerksamkeit erregt hat, zum Beispiel bei IEEE Spectrum oder Newswise, einem Newsroom vom American Institute of Physics (AIP).

Zusammen mit dem Kooperationspartner vom INRS-EMT an der Université du Québec im kanadischen Varennes arbeitet die Gruppe an resistiven Speicherzellen, die mittels Inkjetdruck nicht nur auf Standardsiliziumwafern sondern auch auf flexiblen Folien direkt gedruckt werden können. Der Vorteil dieses Herstellungsverfahren liegt darin, dass nur ein geringer Chemikalieneinsatz erforderlich ist und die Herstellungsschritte reduziert werden können. Der Inkjetdruck dient zur Demonstration von Prototypen. In einer Fertigung würde dieser Prozess auf Rolle-zu-Rolle-Verfahren übertragen werden.

Trotz des deutlich einfacheren Herstellungsverfahrens zeigen die Speicherzellen ein zu Dünnschichtzellen vergleichbares elektrisches Verhalten. Der Doktorand Bernhard Huber stellt an der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften Zellen her, die aus einer gedruckten Silberelektrode, einer gedruckten Glasschicht und einer gedruckten Gegenelektrode aus leitfähigem Polymer bestehen. Die beiden logischen Zustände 0 und 1 werden durch unterschiedlich hohe Widerstände beschrieben. Diese Widerstände werden durch kleinste metallische Filamente zwischen den beiden Elektroden eingestellt. Je nach Durchmesser sind unterschiedlich hohe Zustände erreichbar, so dass pro Zelle auch mehr als zwei Zustände eingeschrieben werden können. Hierdurch wird die Speicherkapazität erhöht. Ziel der Doktorarbeit von Bernhard Huber ist es, die gedruckten Zellen auf flexiblen Substraten auch unter mechanischer Spannung zu charakterisieren. Erste Messungen haben bereits ergeben, dass die Zellen auch bei einem Biegeradius von 2mm noch funktionieren.

Der Artikel Fully Inkjet-printed Flexible Resistive Memory von Bernhard Huber, Patrick Popp, Michael Kaiser, Andreas Ruediger und Christina Schindler ist in der Fachzeitschrift Applied Physics Letters am 4. April, 2017 erschienen (DOI: 10.1063/1.4978664). ... >>
[19.04.17 kr]

 

 Zurück