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Detailanzeige Abschlussarbeit |
hochschule für angewandte wissenschaften - fh münchen fk06: feinwerk- und mikrotechnik physikalische technik |
| Verfasser: | Herr Christian Podolak |
| Studienrichtung: | BOD |
| Titel: | Entwicklung und Konstruktion eines neuartigen Electrospinning-Kollektors zur Herstellung tubulärer Nanofaserstrukturen aus biodegradablem Polymer |
| Angefertigt bei: | Lehrstuhl für Medizintechnik TU München, 85748 Garching |
| Erstkorrektor: | Prof. Dr. Clausen-Schaumann |
| Zweitkorrektor: | Prof. Dr. Giebel |
| Datum: | 2008-02-15 |
| Zusammenfassung: | Das Syndrom der überaktiven Harnblase ist ein Symptomkomplex, bestehend aus Pollakisurie, Nykturie und Imperativem Harndrang. Mit einer Prävalenz von 17% ist es in den USA und Westeuropa weiter verbreitet als chronische Krankheiten wie Asthma oder Diabetes [43]. Da die orale Therapie mit Anticholinerika mit vielen Nebenwirkungen assoziiert ist [46], soll ein degradierbares Drug-Release-System für die Harnblase entwickelt werden. Ziel der Diplomarbeit ist es, das im Tissue Engineering sehr erfolgreiche Verfahren des Electrospinnings an die pharmazeutisch-medizinische Anwendung zu adaptieren. Das zentrale Thema der Arbeit ist die Entwicklung und Konstruktion eines neuartigen Kollektors für das Electrospinning. Dieser soll es ermöglichen, einfach und prozessgerecht tubuläre Nanofaserstrukturen herzustellen. Basierend auf einer systematischen Schwachstellenanalyse des bestehenden Aufbaus wird die Entwicklung mit Catia® V5 R14 Dessault Systems umgesetzt. Die Funktion des entwickelten Versuchsaufbaus wird anschließend validiert und die Nanostruktur der erzeugten Körper mit dem Rasterelektronenmikroskop (REM) analysiert. |