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Detailanzeige Abschlussarbeit hochschule für angewandte wissenschaften - fh münchen
fk06: feinwerk- und mikrotechnik
physikalische technik
Verfasser: Frau Lindy Müller
Studienrichtung: PHD
Titel: Querschnittsuntersuchung zum Emissionspotenzial der flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) aus Gipswerkstoffen mittels Thermoextraktion
Angefertigt bei: Fraunhofer Institut Bauphysik, 83626 Valley
Erstkorrektor: Prof. Dr. rer. nat. Neukirchinger
Zweitkorrektor: Prof. Dr. rer. nat. Vass
Datum: 2008-05-09
Zusammenfassung: Diese Arbeit befasste sich mit dem Emissionspotential der flüchtigen organischen Verbindungen von Gipsbauprodukten. Damit konnte eine Datenbasis geschaffen werden, aufgrund derer Bauprodukte auf Gipsbasis eine Einstufung als PWFT (Products without further Testing) oder PWT (Products without Testing) erhalten können. Die Daten wurden mittels Emissionsprüfkammerverfahren gewonnen, mit TD/GC/MS/FID (Thermodesorption/ Gaschromatograph/ Massenspektroskopischer Detektor/ Flammenionisationsdetektor) analysiert und nach dem AgBB-Schema (Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten) bewertet. Zusätzlich befasste sich diese Arbeit mit der Entwicklung einer Kurzzeitmessmethode mittels Thermoextraktion, um bei Produktneuentwicklungen oder –modifikationen eine Abschätzung hinsichtlich des Emissionspotentials treffen zu können.
Die Emissionsmessungen zeigten, dass Gipsprodukte ein nur sehr geringes Emissionspotential aufweisen. Für die Vergleichbarkeit der zwei Emissionsmessmethoden ist bei Frischmörtel die Trocknungsmethode ausschlaggebend. Für Gipsplatten kann die Thermoextraktion als Schnelltestmethode für bestimmte bekannte Substanzen verwendet werden.